Österreich

Selbstmorddrama: Mann sprengte eigenes Haus

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:32

Am Donnerstagabend explodierte im steirischen Unterpremstätten ein Wohnhaus, wenig später schlugen Flammen aus dem Gebäude. Ein Frühpensionist (59) starb. Ein technisches Gebrechen wird ausgeschlossen, Benzin und Gas dürften das Unglück herbeigeführt haben.

Am Donnerstagabend explodierte im steirischen Unterpremstätten ein Wohnhaus, wenig später schlugen Flammen aus dem Gebäude. Ein Frühpensionist (59) hatte die Explosion wohl selbst herbeigeführt.

Ein Nachbar hörte gegen 21 Uhr einen lauten Knall und ging nachsehen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Haus. Sofort verständigte er die Feuerwehr. Als die Floriani-Jünger eintrafen, stand auch schon die Garage in Brand. Das Garagentor war durch die Wucht der Detonation herausgerissen worden.

Die Feuerwehren Dobl, Lieboch und Zwaring-Pöls löschten den Brand mit 55 Mann. Im Heizraum, von dem das Feuer seinen Ausgang genommen haben dürfte, fanden die Einsatzkräfte die verkohlte Leiche des Mannes. Der Frühpensionist hatte früher beruflich mit Feuerbekämpfungsmitteln zu tun gehabt. Eine Flasche mit Butangas war in die Luft geflogen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann die Explosion selbst herbeigeführt hat.

Opfer kannte sich mit Feuerbekämpfung aus

Die Obduktion hatte Klarheit gebracht, dass keine Fremdeinwirkung schuld am Tod des 59-Jährigen war. Laut Gerichtsmedizin war er an Rauchgasvergiftung und Hitzeschock gestorben, so Harald Stranz. In dem Haus hatte neben dem geschiedenen Besitzer nur einer seiner drei Söhne gelegentlich gewohnt. Dieser war bei der Explosion nicht zuhause gewesen.

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