Der ÖSV-Star war bereits im Riesentorlauf ausgeschieden, scheiterte auch im Slalom früh. Im ersten Durchgang, kurz vor der dritten Zwischenzeit, fädelte Feller ein. Damit reist der 29-Jährige ohne Olympia-Ankunft aus China ab. Den Teambewerb am Samstag wird Feller nicht bestreiten.
"Schon das Einfahren war relativ schwierig, dafür hat es sich eh noch relativ gut angefühlt. Ein Einfädler kann immer passieren, schade, dass es hier passiert. Ich war von der Linie hinterher", erklärte Feller nach seinem Ausfall.
Der ÖSV-Star kam mit dem trockenen Kunstschnee in Yanqing nicht zurecht, hatte bereits in den Trainingsläufen Probleme. "Dass das nicht meine Lieblingsbedingungen sind, haben wir gewusst, aber wir hatten genug Zeit, uns vorzubereiten, leider hat es nicht funktioniert. Die Bedingungen haben sich fast täglich geändert, da musste man auch das Setup andern. Aber das ist auch für jeden gleich. Irgendetwas wäre schon drinnen gewesen", so Feller weiter.
Der Trip ins Reich der Mitte zahlte sich für den zweifachen Weltcupsieger jedenfalls nicht aus. "Von hier nehme ich relativ wenig mit. Das Selbstvertrauen hat es mir ziemlich geputzt", meinte der Fieberbrunner. "Aber wir sind schon oft genug am Boden gelegen. Jetzt heißt es aufstehen und weitermachen. Es kommen Rennen in Europa, wo mir die Bedingungen mehr entgegen kommen", schloss Feller.