Selma Blair spielt ihren eigenen Tod

Schauspielerin Selma Blair noch vor ihrer Chemotherapie bei einer MS-Charity Gala in Beverly Hills 2019.
Schauspielerin Selma Blair noch vor ihrer Chemotherapie bei einer MS-Charity Gala in Beverly Hills 2019.LISA O'CONNOR / AFP / picturedesk.com
Erschütternde Szenen, die ins Herz gehen. Selma Blair zeigt in der Discovery plus Dokumentation ihren harten Kampf gegen die Multiple Sklerose.

Plötzlich nicht mehr Sprechen, nicht Gehen können und vor Schmerzen winden - das sind nur ein paar der Gesichter der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose, kurz MS. Der "Eiskalte Engel"-Star Selma Blair kämpft seit drei Jahren unerbittlich gegen die Autoimmunkrankheit. Jetzt hat sie sich von einem Doku-Team begleiten lassen. Und schon der Trailer zu "Introducing Selma Blair" ist unfassbar berührend.

"Sie haben mir gesagt, ich solle Pläne für meinen Tod machen."

Seit einiger Zeit zeigt Selma Blair (49) bereits in den sozialen Netzwerken ihren täglichen Kampf mit der Autoimmunkrankheit. Kein Tag gleicht dem anderen, mal ist es etwas besser und dann wieder zum Verzweifeln. Doch die TV-Doku liefert bisher ungeahnte persönliche Einblicke. Sogar bei der Chemotherapie wird Selma von Kameras begleitet und weint vor Schmerzen im Krankenbett. 

Auch ihr Tod ist Thema in der Doku: "Sie haben mir gesagt, ich solle Pläne für meinen Tod machen. Nicht, weil ich MS habe, sondern weil ich gegen MS kämpfe.", so die 49-Jährige im Trailer. In ein vermeintliches Spielzeugtelefon sagt sie "Es tut mir Leid, ich kann jetzt nicht sprechen. Wir filmen gerade die letzten Tage meines Lebens."

Haare Abrasieren wird zum Spiel mit achtjährigem Sohn

Ihrem Sohn versucht sie trotzdem ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen und ringt sich immer wieder dazu durch, mit ihm wild zu spielen. Danach scheint sie absolut kraftlos. Sie lässt sich für die Chemotherapie sogar von ihm die Haare rasieren und spielt mit den abgefallenen Strähnen. 

"Sagt mir nicht, wie es endet"

Auf ihrem Instagram Account kündigt die 49-Jährige die Doku mit den Worten "Sagt mir nicht, wie es endet" an. Ab 15. Oktober soll die Doku in ausgewählten Kinos laufen und ab dem 21. Oktober beim Streaming-Dienst Discovery+ verfügbar sein. Eine bewegende Dokumentation, die absolut nichts auslässt mit allen Höhen und Tiefen.

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