Ein schwerer Autounfall in der Tunnelröhre Richtung Wiener Neustadt wurde in der Nacht auf Donnerstag trainiert. Blaulichtorganisationen aus Niederösterreich und der Steiermark waren im Einsatz.
Sicherheit geht vor: Alle fünf Jahre müssen die Übungen in den größeren Autobahntunneln Österreichs durchgeführt werden. Am Mittwoch war es im Semmeringtunnel zwischen Niederösterreicher und der Steiermark so weit. Gegen 19 Uhr wurden beide Röhren für den Verkehr gesperrt.
Simuliert wurde ein schwerer Autounfall und ein Brand im Tunnel. Mit schwerem Atemschutz rückten die Einsatzkräfte in den Semmeringtunnel vor, um die Flammen zu löschen. Erst jetzt konnten die vielen Verletzten aus den Autowracks geborgen werden.
Gegen 23 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben. Die Röhre Richtung Wiener Neustadt blieb bis 5 Uhr für weitere im Voraus geplante Wartungsarbeiten gesperrt.