Seniorin mit Rollator in Spital ausgeraubt: "KAV sch...

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Eine 72-Jährige, die auf ihren Rollator angewiesen ist, soll mitten am helllichten Tag im Donauspital ausgeraubt worden sein, berichtet die "Krone". Die FPÖ und die ÖVP üben jetzt scharfe Kritik am Krankenanstaltenverbund.

Eine 72-Jährige, die auf ihren Rollator angewiesen ist, soll mitten am helllichten Tag im Donauspital ausgeraubt worden sein, berichtet die "Krone". Die FPÖ und die ÖVP üben jetzt scharfe Kritik am Krankenanstaltenverbund.
Vergangenen Freitag habe der Pensionistin am Gang eine unbekannte Frau gegenüber gestanden, soll ihr einfach die "Geldbörse aus der Handtasche rausgefischt" haben. Die 72-Jährige hatte keine Chance die Täterin zu verfolgen. Laut "Krone" soll die Wienerin nicht das einzige Opfer gewesen sein.

Scharfe Kritik
"Wiens Seniorinnen und Senioren muss mehr aktive Unterstützung angeboten werden, damit Taschendiebe nicht so leichtes Spiel haben“, so Ingrid Korosec, die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien. "Wenn die Aufmerksamkeit für tägliche Abläufe gezielt gefördert wird und mögliche Gefahrenzonen auch bewusst als solche wahrgenommen werden, wäre schon viel erreicht. Der KAV muss daher in diesem Bereich unbedingt aktiver werden und sein Sicherheitskonzept entsprechend überarbeiten."

Die FPÖ spricht sogar von einem "Eldorado für Taschen- und Einschleichdiebe" und übt Kritik: "Der KAV schaut dem Bandenunwesen in seinen Krankenhäusern tatenlos zu!" Wolfgang Seidl, Gesundheitssprecher der FPÖ, dazu: "Wer in ein Krankenhaus kommt, soll sich ausweisen und angeben, zu wem er will. Das würde den Banden ihr niederträchtiges Geschäft massiv erschweren. Nicht, dass der offenbar völlig überforderten SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely am Ende noch die Patienten von den Gangbetten weggeklaut werden!"

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