Damit hatten die LASK-Fans nach dem Abschied vor zwei Wochen wohl nicht mehr gerechnet. Aus der Leihe wird nun doch eine dauerhafte Zusammenarbeit: Kalajdzic verlässt die Wolverhampton Wanderers endgültig und setzt seine Karriere in Linz fort.
Der 29-Jährige war in der vergangenen Saison eine der Schlüsselfiguren beim historischen Double der Linzer. In 27 Einsätzen kam der Zwei-Meter-Stürmer auf sieben Tore und elf Assists. Zudem kämpfte er sich zurück ins ÖFB-Team und traf bei der WM gegen Algerien zum Aufstieg in die K.o.-Phase.
"Stabilität und Konstanz waren ausschlaggebend für meinen nächsten Schritt", erklärt Kalajdzic seine Rückkehr. Eine wichtige Rolle spielte auch Trainer Didi Kühbauer. Dieser habe ihm nach seiner schwierigen Verletzungshistorie "viel Zeit und vor allem Vertrauen" gegeben.
Auch die erstmalige Teilnahme an der Champions League reizte den Wiener. Dort warten auf den LASK unter anderem Kracher gegen Liverpool und Real Madrid. "Dass es nun auch in der Champions League weitergeht und wir uns auf höchstem Niveau messen können, ist nochmal das i-Tüpfelchen", freut sich Kalajdzic.
Für den Transfer nahm der ÖFB-Star offenbar finanzielle Einbußen in Kauf. Laut Sportdirektor Dino Buric lagen Kalajdzic konkrete Angebote aus der deutschen Bundesliga und der Serie A vor. "Wenn es rein ums Finanzielle gegangen wäre, hätten wir nicht den Hauch einer Chance gehabt", verrät Buric. Kalajdzic habe sich bewusst für den sportlichen Weg und den LASK entschieden.