September war zu kühl

Burgruine Aggstein Mitte September
Burgruine Aggstein Mitte SeptemberBild: privat
Wenig überraschend fällt die Wetterbilanz für den September in NÖ aus: Der Monat September war zu kalt und verlief regional unterschiedlich.

In Niederösterreich war der September laut "ubimet" meist zwischen 0,1 und 1 Grad zu kalt, die größten negativen Abweichungen gab es dabei im Grenzgebiet zur Steiermark (Lunz am See, Semmering, Mönichkirchen). Ganz im Norden, etwa in Weitra oder in Hohenau sind sogar leicht positive Abweichungen von rund 0,2 Grad aufgetreten.

Die Niederschlagsverhältnisse waren extrem unterschiedlich: Südlich der Donau und stellenweise im östlichen Flachland kam verbreitet um 10 bis 60 Prozent mehr Regen zusammen, als im Durchschnitt. Ganz anders hingegen im Waldviertel, wo am Ende ein Defizit von 10 (Allentsteig) bis 60 Prozent (Litschau) bleibt.

Entsprechend setzt sich dort die bereits seit Jahresbeginn anhaltende Trockenheit weiter fort. In den Voralpen fiel zudem der erste nennenswerte Schnee des Herbstes. Vor allem um den 20. waren vom Hochkar bis zur Rax die Berge oberhalb von rund 1.400 Meter zumindest vorübergehend weiß. In höheren Lagen kamen sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zusammen (Schneeberg).

Die Sonne war insgesamt ein seltener Gast, erst die letzten Tage des Monats verliefen in weiten Landesteilen sehr sonnig. Das Defizit von 20 bis 40 Prozent wird dadurch aber nicht mehr wettgemacht. (Lie)

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