Serbische Medien toben über Djokovic-Disqualifikation

Novak Djokovic schießt eine Linienrichterin k.o.
Novak Djokovic schießt eine Linienrichterin k.o.Screenshot
Novak Djokovic wurde bei den US Open disqualifiziert, weil er eine Linienrichterin abschoss. Serbiens Medien toben und ziehen Vergleiche.

Zwar schoss der Weltranglisten-Leader den Ball wohl nicht absichtlich der Linienrichterin an den Hals, die Regeln sind aber eindeutlig. Disqualifikation, der "Djoker" nahm die Entscheidung auch nach zehn Minuten Diskussion an. "Es tut mir extrem leid", schrieb er auf Instagram, nachdem er wortlos aus New York abgereist war.

Weniger wortlos gehen die serbischen Medien mit der Entscheidung um. Für sie ist die Bestrafung ihres Nationalhelden inakzeptabel. "Roger Federer wäre nicht disqualifiziert worden. Dies ist der Beweis, dass Djokovic nicht gleich behandelt wird. Der Schweizer hat 2009 in Melbourne ein Kind getroffen, und alle haben gelacht", schreibt der "Kurir". 

"Sportski zurnal" schreibt: "Skandal in New York. Rote Karte für Djokovic. Eine schockierende Entscheidung der Schiedsrichter. Djokovic wurde wegen eines Zufallstreffers bestraft." Beim "Blic" heißt es: "Skandal! Djokovic ist Opfer einer noch nie dagewesenen Ungerechtigkeit. Er hatte nicht die Absicht, zu treffen und der Schlag war nicht hart." "Informer" meint: "Djokovic brutal beraubt! Eine schreckliche Ungerechtigkeit."

Tatsache ist, mit Djokovic ist der letzte Grand-Slam-Sieger aus dem Turnier rausgeflogen. Das macht es für Dominic Thiem auf dem Weg zum ersten ganz großen Titel vielleicht etwas einfacher. Doch zunächst muss sich der Niederösterreicher im Achtelfinale gegen den Kanadier Felix Auger Aliassime durchsetzen.

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