Serien-Einbrecher fuhr mit den Öffis zu seinen Coups

Fahndungserfolg in Niederösterreich: Einem 28-jährigen Mann aus Albanien konnten über 20 Einbrüche nachgewiesen werden. Im Jänner brach er immer wieder in Häuser in den Bezirken Tulln, Wien-Umgebung, Korneuburg und Hollabrunn ein. Insgesamt richtete er einen Schaden von mehr als 113.500 Euro an.

Der Räuber kam mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Tatorten. Nach den Coups fuhr er samt Beute wieder mit den Öffis zurück nach Wien. Kriminalisten des Landes Niederösterreichs, Wiens und der Stadt Tulln stellten schnell einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Einbrüchen fest und werteten die Videoaufzeichnungen der jeweiligen Bahnhöfe aus.

Der Verdacht fiel rasch auf den 28-jährigen Albaner. Er war immer wieder auf den Videos zu sehen. Nachdem er in einer Siedlung im Bezirk Tulln mögliche Objekte für die nächsten Einbrüche auskundschaftete, wurde er am Bahnhof Absdorf festgenommen.

Die Ermittlungen ergaben, dass er insgesamt 20 Mal in Häuser einbrach und Schmuck und Bargeld erbeutete. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf 113.500 Euro (90.800 macht die Beute aus, 22.600 der Sachschaden). Bei der Einvernahme zeigte sich der Mann geständig. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Folgende Serie an Einbrüchen konnten ihm nachgewiesen werden:


Bezirk Tulln: 10 Straftaten
Bezirk Korneuburg: 3 Straftaten
Bezirk Baden: 5 Straftaten
Bezirk Wien-Umgebung: 2 Straftaten
Bezirk Mödling: 2 Straftaten
Bezirk Hollabrunn: 1 Straftat
Bezirk Wiener Neustadt: 1 Straftat
Wien 22.: 2 Straftaten

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