Serien-Kellereinbrecher sprang ins eiskalte Wasser

Wiener Kriminalisten ist die Klärung von insgesamt 286 Kellereinbrüchen in den Bezirken Ottakring, Floridsdorf und der Donaustadt gelungen. Ein tatverdächtiger und geständiger Bulgare wurde festgenommen, nachdem er versuchte, im eiskalten Kaiserwasser den Beamten zu entkommen. Sein Komplize ist flüchtig.

Die beiden Männer sollen im Zeitraum von Juni bis November 2013 in den drei Bezirken 286 Kellerabteile aufgebrochen haben. Auf die Schliche war man den mutmaßliche Tätern gekommen, als der 32-jährige Ivan S. am 21. November gegen 00.45 Uhr in der Schüttaustraße in der Donaustadt von Zeugen beobachtet wurde, wie er mit dem Fuß ein Kellerfenster eindrückte und durch dieses in den Keller einstieg.

Danach flüchtete S. in Richtung Kaiserwasser und sprang in dieses, um sich dort vor den von den Zeugen verständigten Polizisten zu verstecken. Der 32-Jährige wurde schließlich völlig durchnässt am Ufer des Gewässers angehalten und festgenommen. Der zweite Täter flüchtete, konnte jedoch bereits nach kurzer Zeit namentlich ausgeforscht werden.

Als man den Festgenommenen in der U-Haft mit den Fakten konfrontierte, hat dieser laut Polizei "ein umfassendes Geständnis" abgelegt. Demnach dürften die zwei Bulgaren sowohl zu zweit, als auch alleine die ihnen angelasteten Kellereinbrüche begangen haben. Die aus den Abteilen gestohlenen Gegenstände wurden zumeist bei Altmetallhändlern verkauft.

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