Servitenkloster wieder Heim für 58 Flüchtlinge

Das Servitenkloster stand leer, nun ziehen dort wieder 58 junge Flüchtlinge ein. Schon 2013 war das Servitenkloster kurz Zuflucht für jene Asylwerber, die die Votivkirche besetzt hatten. Am Dienstag wurde feierlich eröffnet.

Das Flüchtlingsquartier wird ausschließlich minderjährige unbegleitete Mädchen und Burschen aufnehmen. Die 14- bis 20-Jährigen stammen überwiegend aus Afghanistan, Somalia und Syrien. Sie werden in drei Wohngemeinschaften leben.

Die "Wohngemeinschaft Refugio", wie die Unterkunft genannt wird, wurde am Dienstag feierlich von Kardinal Christoph Schönborn, Caritas-Präsident Michael Landau und Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) eröffnet.

Viel Solidarität und Nächstenliebe

Caritas-Präsident Landau lobte, dass sich bereits erste Nachbarn gemeldet haben, die helfen wollen. "Es gibt einen guten Grundwasserspiegel der Solidarität und Nächstenliebe in dieser Stadt." Als man mit der Idee, ein Flüchtlingsquartier einzurichten an Kardinal Schönborn herantrat, sagte er "fraglos" zu.

Bedarf weiter hoch

Stadträtin Wehsely nutzte die Gelegenheit, um auf den weiterhin hohen Bedarf an Unterkünften hinzuweisen. In Wien stehen in etwa 20 Notquartieren bis zu 8.000 Betten zur Verfügung, die Quote für die Aufnahme von Asylwerbern erfülle Wien zu 120 Prozent.

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