Wienerin weist in Öffis auf Masken hin, wird beschimpft

Wilhelmine Kindler kämpft für Maske in den Öffis.
Wilhelmine Kindler kämpft für Maske in den Öffis.Sabine Hertel
Wilhelmine Kindler (81) reicht’s: Trotz Beschimpfungen wird die Wienerin nicht müde, Öffi-Passagiere auf die Maskenpflicht hinzuweisen

Fast täglich nimmt Wilhelmine Kindler die 31er-Bim, fährt damit zum Floridsdorfer Spitz, geht am Markt einkaufen. Ihre Beobachtung: "Viele – vor allem die Jungen – pfeifen immer öfter auf die Maskenpflicht in den Öffis. Und es werden immer mehr", beobachtet die Floridsdorferin die Entwicklung mit Sorge.

"Es tut doch nicht weh, wenn man sich und andere schützt!"

Einfach hinnehmen will sie das nicht, weist die Passagiere auf die Maskenpflicht hin – und erntete dafür schon zahlreiche Beschimpfungen: "'Was geht Sie das an? Halten Sie den Mund!' – Das und unfeinere Worte muss ich mir dann anhören. Aber ich lasse mir den Mund nicht verbieten", gibt sich Frau Kindler kämpferisch.

Nur selten bekommt sie Unterstützung von anderen Fahrgästen. Die meisten würden leider nur wegschauen, "als ob sie das alles nichts anginge", so die Pensionistin. In "Heute" bittet sie jetzt alle Öffi-Passagiere: "Denkt an euch und die Risikogruppen. Setzt eure Masken wieder auf!"

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