In Innsbruck konnte am Dienstag ein illegales Bordell ausgeforscht werden. Dort baten Frauen und auch Männer ihren Körper teilweise zu Spottpreisen an.
Die Beamten der Tiroler Polizei konnten sich am Dienstag über einen schweren Schlag gegen die illegale Prostitution in Innsbruck freuen. Im stadtbekannten Haus Südtiroler Platz 1 konnten die Polizisten ein illegales und geheimes Privatfreudenhaus schließen. Dort hatten sowohl Männer als auch Frauen sexuelle Dienstleistungen angeboten.
Hinweise aus der Bevölkerung führten zur Schließung
Wie so oft führten auch in diesem Fall Tipps aus der Bevölkerung zum Polizeierfolg. Nachdem per Telefon mehrere Hinweise auf ein illegales Freudenhaus im ersten Stock des berüchtigten Hauses am Südtiroler Platz eingegangen waren, wurde eine Polizeirazzia organisiert, bei der die Wohnung näher untersucht werden sollte. Am gestrigen Dienstag war es dann schließlich so weit und die Beamten rückten aus.
Internetwerbung mit Billig-Preisen
Bei der Razzia konnten insgesamt fünf Tatverdächtige, zwei Männer und drei Frauen, festgenommen werden. Die Verdächtigen gaben zu, im Hinterzimmer der Wohnung Sexdienstleistungen angeboten zu haben. Vier der Tatverdächtigen waren bei der Polizei bereits vor der Razzia amtsbekannt gewesen, gegen eine der Frauen besteht sogar ein gültiges Aufenthaltsverbot. Die Tatverdächtigen hatten ihre Dienste auch im Internet angeboten, teilweise bereits zu Spottpreisen ab 10 Euro. (mat)