Welt

46-Jährige nach Sexunfall querschnittgelähmt

Heute Redaktion
13.09.2021, 19:13

Beim Geschlechtsverkehr ist eine Frau aus ihrem Bett gefallen. Da sie sich dabei gravierende, bleibende Schäden zugezogen hat, verklagt sie nun den Bettenhersteller.

Eine 46-jährige Frau aus Großbritannien ist beim Sex aus dem Bett gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie in der Folge querschnittgelähmt ist.

Nun verklagt sie die Hersteller des Bettes, in dem sie den Akt vollzog, für 1 Million Pfund (circa 1 Million Euro). Denn dieses sei bei der Lieferung mit zu wenig Fußaufsätzen gekommen. Dies habe dazu geführt, dass das Bett auf der einen Seite vier Zentimeter tiefer lag als auf der anderen.

Vor Gericht erklärt die Frau den Unfallhergang genau. Sie sei über ihrem Partner gekniet und habe ihre Beine über dessen Körper zum Kopf des Bettes hin schwingen wollen. Daher habe sie sich umgedreht und sich mit einer Hand hinter ihrem Rücken auf dem Bett abstützen wollen. Dabei habe sie aufgrund des Höhenunterschieds der Bettseiten das Gleichgewicht verloren.

Bettenfirma bestreitet fehlerhaftes Bett

Sie sei daraufhin weiter nach hinten gerutscht und sei mit den Beinen in der Luft rücklings vom Bett aus auf den Boden gefallen. Das ganze Gewicht ihres Körpers habe dabei auf ihren Nacken gedrückt und sie habe in ihrem Körper etwas knacken hören.

Die Bettenfirma bestreitet vor Gericht, dass die wichtigen Teile des Bettes gefehlt hätten. Alle Teile seien beim Aufstellen des Bettes angebracht worden. Die endgültige Entscheidung über Schuld oder Unschuld der Firma liegt nun beim Gericht. (20 Minuten)

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