Im niederbayerischen Landkreis Kelheim hat ein Schäferstündchen im Wald für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Eine 62-jährige Frau bemerkte in einem abgelegenen Waldstück ein Pärchen beim intimen Beisammensein.
Aufgrund der Gestik und der deutlich hörbaren Geräusche befürchtete die Passantin, dass es sich um eine Vergewaltigung handeln könnte. Sie wählte sofort den Notruf.
Nach Angaben von TAG24 rückten die Beamten umgehend aus und stellten die beiden Personen im Alter von 30 und 34 Jahren zur Rede.
Das Pärchen versicherte glaubwürdig, dass der Geschlechtsverkehr völlig einvernehmlich stattgefunden hatte.
Die Polizisten gaben Entwarnung: Weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit lagen vor. Das liebestolle Paar muss also nichts befürchten – abgesehen von der unerwarteten Unterbrechung durch Beamte in Uniform.
Dennoch loben die Ordnungshüter das Verhalten der Zeugin. Ihr Appell: Im Zweifel lieber einmal zu viel die 110 wählen, als ein mögliches Opfer seinem Schicksal zu überlassen.
In diesem Fall ging alles gut aus – und alle Beteiligten haben nun eine spannende Geschichte zu erzählen.