Ein Mann musste sich vor Gericht verantworten, weil er mehrfach in einen Stall einbrach und immer das gleiche Rind missbrauchte. Die Strafe steht nun fest.
Der 59-Jährige schlich sich mehrmals in einen Stall in der Region See-Gaster (Schweiz) und hatte Sex mit einem Jungrind.
Der Bauernfamilie war aufgefallen, dass im Stall Gegenstände verstellt worden waren. Sie montierte deshalb eine Kamera an der Decke – erst dadurch flog die Tat des Verurteilten auf.
Der Mann zeigte bei der letzten Anhörung Reue: "Ich entschuldige mich für das, was ich getan habe. Ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte."
Geldstrafe ausgesprochen
Nichtsdestotrotz kam das Kreisgericht See-Gaster zu einem Urteil. Dem 59-jährigen Kosovaren wurde laut der "Südostschweiz" eine Geldstrafe von 11.000 Franken (umgerechnet rund 10.100 Euro) auferlegt.
Bezahlen muss er diese nicht, da die Busse auf Bewährung mit einer Probezeit von drei Jahren ausgesprochen ist.
Zudem wurden dem Verurteilten die Gerichtskosten von 11.200 Franken (rund 10.300 Euro) übertragen, welcher er tatsächlich auch bezahlen muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
(and/20 Minuten)