Sportmix

Sex-Party bei Olympia: "Man konnte kaum schlafen!"

Wie soll das funktionieren? Sex bei Olympia darf nur mit zwei Metern Abstand passieren. Trotzdem stehen 160.000 Kondome zur Verfügung.
Phillip Platzer
15.07.2021, 08:14

Sex-Verbot gibt es zwar offiziell keines, aber die Regeln machen ein Schäferstündchen zwischen Athleten quasi unmöglich. Jeder Sportler wird via GPS überwacht, in Tokio bekommt man also alles mit.

Die Sex-Regel sorgt bei Athleten und Ex-Sportlern für Aufregung. Die frühere Weitspringerin Susen Tiedtke ärgert sich im Bild-Interview: "Für mich ist das eine große Lachnummer, das geht gar nicht. Sex ist immer ein Thema im Dorf. Die Sportler haben ja bei Olympia ihren körperlichen Höhepunkt. Ist der Wettkampf vorbei, wollen sie ihre Energie ausleben. "

"Da gibt es eine Party nach der anderen, dann kommt Alkohol ins Spiel. Da kommt es vor, dass man Sex hat und es gibt genug Leute, die das auch anstreben. Man hörte immer die 'Party' der anderen, da konnte man manchmal kaum schlafen", sagt die Deutsche weiter.

Die 52-Jährige hatte nur wenige Sex-Abenteuer bei Olympia: "Ich war ganz brav. Ich bin in Barcelona 1992 mit meinem späteren Mann Joe Greene zusammengekommen. Da war ich für andere Männer unempfänglich."

Tiedtke und Greene haben aber nicht nur Händchen gehalten: "Unsere Wettkämpfe waren gegen Ende der Spiele. Da lief vorher nichts, das war hart. Die Trainer sagten: Wenn man Sex hat, muss sich der Körper erst wieder energetisch aufladen. Daher sollten wir das lassen. Nach dem Wettkampf nahmen die Zimmerkollegen dann aber Rücksicht, wenn man das Zimmer für sich brauchte..."

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