Ihre Ausstrahlung scheint die Zeit zu überdauern. Mit 67 Jahren hat der alterslose Hollywood-Star Sharon Stone in mehr als 75 Filmen mitgespielt, zuletzt in der Action-Komödie "Nobody 2". Einen Oscar hat sie zwar nie gewonnen, für den Film "Casino" 1996 war sie aber als "Beste Hauptdarstellerin" nominiert.
Entdeckt wurde die Amerikanerin als 22-Jährige von Regisseur Woody Allen. In seinem Film "Stardust Memories" hatte sie allerdings noch keine Sprechrolle, sie musste nur den Hauptdarsteller anlächeln und wurde so zum "Pretty Girl On The Train".
Ihren großen Durchbruch feierte die schöne Schauspielerin dann 1992 im Erotik-Thriller "Basic Instinct", wo sie sich in einer der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte ohne Höschen mit überschlagenen Beinen zeigte. Sie wurde durch ihre vermeintliche Schamlosigkeit schlagartig berühmt, zu einer der bestbezahlten Schauspielerinnen der Welt und gewann einen Golden Globe für ihre Kult-Rolle.
Dass Stone am 12. Februar als Stargast von "Schaumrollen-König" Karl Guschlbauer zum Opernball kommt, ist nicht ihr erstes Mal auf einem Groß-Event in Wien. Sie beehrte den Life Ball als Aktivistin im Kampf gegen Aids auf Einladung von Gery Keszler sogar dreimal: 2006, 2007 und zuletzt 2008.
Ihre eindringlichen Reden prägten sich den Gästen ebenso ein, wie ihre spektakulären Outfits. In einem Wiener Luxushotel soll sie damals auch wild mit ihrem Begleiter die Nacht zum Tag gemacht haben.
Die 67-Jährige, die kürzlich zum wiederholten Mal das Cover der "Vogue" zierte, hat drei Adoptivsöhne: Roan Joseph Bronstein (25), Laird Vonne Stone (20) und Quinn Kelly Stone (19). Sie war zweimal verheiratet. Danach hatte sie wechselnde Partner, behauptete aber noch vor kurzem, seit zehn Jahren nicht mehr richtig verliebt gewesen zu sein.
Was die Schauspielerin lange verheimlichte, erst in ihrer bewegenden Autobiografie "The Beauty of Living Twice" offenbarte, waren die harten Schicksalsschläge, die sie hinter dem scheinbar glamourösen Leben ertragen musste.
So erlitt sie 2001 eine massive Hirnblutung, nach der sie neun Tage in Lebensgefahr schwebte. Sie wurde außerdem als Kind von ihrem Großvater sexuell missbraucht, bis dieser starb. Stone nimmt sich kein Blatt vor den Mund und wurde damit zum Vorbild für viele Frauen, auch außerhalb Hollywoods.