Sex-Täter (17) seit 2015 in Österreich: "Fiel vorher nie auf"

Bild: Denise Auer/LPD Wien
Nachdem ein 17-Jähriger versucht haben soll, eine zweifache Mutter auf der Donauinsel zu vergewaltigen, werden nun immer mehr Details bekannt. So soll der Verdächtige laut "Heute"-Informationen nicht vorbestraft und im Flüchtlingsheim "nie aufgefallen sein".
Nachdem ein 17-Jähriger versucht haben soll, eine z, werden nun immer mehr Details bekannt. So soll der Verdächtige laut "Heute"-Informationen nicht vorbestraft und im Flüchtlingsheim "nie aufgefallen sein".

Der Afghane reiste 2015 nach Österreich, soll sich seit Oktober diesen Jahres im Land aufhalten. In dem betreuten Flüchtlingsheim in Rudolfsheim, wo der 17-Jährige festgenommen wurde, wohnte der Jugendliche seit Juli vergangenen Jahres. Aus dem Wohnheim heißt es, dass der Asylwerber "nie aufgefallen sei". Auch bei der Polizei war seitens des Verdächtigen bisher keine Straftat bekannt.

Martyrium am helllichten Tag

Wie berichtet soll der 17-Jährige am 7. Februar auf der Donauinsel am helllichten Tag über eine 31-jährige Mutter hergefallen sein. Die Frau war gerade mit ihren beiden Kindern (1, 2) am Treppelweg vor der Donaustadtbrücke unterwegs, als der Sex-Täter sie von hinten gepackt, umklammert und zu Boden gerissen haben soll. Danach habe er sich auf sein Opfer gelegt und soll versucht haben, die 31-Jährige zu vergewaltigen.

Die Wienerin riss dem Verdächtigen die Kapuze noch von der Jacke, anhand der er von Polizeihund Anuk verfolgt
werden konnte. Durch die Überwachungskamera der Wiener Linien konnte die Polizei den Sex-Täter ausforschen und verhaften. Für den Verdächtigen klickten in einem Flüchtlingsheim in Rudolfsheim die Handschellen.

Weitere Opfer gesucht

Nun sucht die Polizei mögliche weitere Opfer des 17-Jährigen. Auskünfte über mögliche weitere Opfer und Straftaten werden (auch vertraulich) beim Landeskriminalamt Wien, Journaldienst unter der Telefonnummer 01-3131033800 entgegengenommen.
 
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