Österreich

Sex-Vorfall am Frequency war keine Vergewaltigung

Drei Männer im Zelt einer 20-Jährigen am Frequency ließen bei Zeugen die Alarmglocken schrillen. Nun wurde das mutmaßliche Opfer vernommen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:30

Sexuelle Handlungen zwischen drei jungen Männern und einer 20-jährigen Burgenländerin in stark alkoholisiertem Zustand sorgten am Frequency für Wirbel ("Heute" berichtete).

Zeugen schlugen Alarm, als einer der Männer während dem Verlassen des Zeltes ein Kondom abstreifte. In Folge wurde ein Trio von der Polizei festgenommen, sie sprachen bereits in den Einvernahmen mit der Exekutive von einvernehmlichem Geschlechtsverkehr. Die 20-Jährige war indes so betrunken, dass sie nicht sofort befragt werden konnte.

Nun war es so weit und es stellte sich heraus: Es war womöglich gar keine Vergewaltigung, wie von Augenzeugen vermutet. Denn: Die junge Frau war zum Zeitpunkt des Vorfalles so betrunken, dass sie sich nicht erinnern kann. Sie machte gegenüber den mutmaßlichen Tätern jedenfalls keinerlei belastende Aussagen. Auch medizinische Untersuchungen, die nach dem Sex-Vorfall gemacht wurden, ließen nicht auf einen Übergriff ohne Einverständnis schließen.

(nit)

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