Sexismus-Eklat: Jetzt kritisiert ein Großsponsor Rapid

Rapid hat Ärger mit dem Sponsor
Rapid hat Ärger mit dem Sponsorgepa
Rapid-Aufreger! Ein sexistisches Fan-Transparent ist auch einem Großsponsor der Grün-Weißen nicht egal.

Bei Rapid war nach dem 0:1 gegen Hartberg das verschenkte „Meister-Finale“ gegen Salzburg plötzlich kein Thema, ein 40 Meter langes Transparent war wichtiger – und sorgte für schlaflose Nächte in Hütteldorf. Nach der sexistischen Botschaft vor dem „Block West“ hagelte es Kritik am Rekordmeister. Die noch befeuert wurde, als Geschäftsführer Christoph Peschek bei Sky meinte: „Ich sehe keinen Skandal. Das Thema wurde noch vor Spielbeginn gelöst.“

Trainer Didi Kühbauer sah das am Sonntag bereits anders: „Dieses Transparent hat nichts verloren in einem Stadion. Ich kann die Aktion nicht verstehen, so leid‘s mir tut für die Fans.“

Am Tag darauf ruderte Rapid zurück, entschuldigte sich für das „geschmacklose“ Transparent. „Der Inhalt widerspricht dem Leitbild des SK Rapid. Wir bedauern, dass dieser sexistische Spruch den Weg in die Öffentlichkeit fand.“

Peschek fühlte sich im Sky-Interview missverstanden. „Heute“ sagte er: „Ich möchte heute klar festhalten, dass die Wortwahl abzulehnen ist.“ Das tut auch Großsponsor „Allianz“, der Namensgeber des Stadions, auf „Heute“-Nachfrage: „Das ist frauenfeindlich und damit völlig inakzeptabel. Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von jeglichen Aussagen dieser Art.“     

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