Sexting neben Sohn: Clinton-Beraterin verlässt Ehemann

Bild: Reuters

Huma Abedin ist eine der wichtigsten Beraterinnen von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Wie einst auch Clinton muss sie unter einem Sexskandal ihres Mannes leiden. Nach dem dritten Vorfall hat sie sich nun von Ehemann Anthony Weiner getrennt. Er verschickte ein Foto, das ihn in Unterhosen mit Betonung seines Intimbereichs zeigt, während sein Sohn daneben schläft.

. Wie einst auch Clinton muss sie unter einem Sexskandal ihres Mannes leiden. Nach dem dritten Vorfall hat sie sich nun von Ehemann Anthony Weiner getrennt. Er verschickte ein Foto, das ihn in Unterhosen mit Betonung seines Intimbereichs zeigt, während sein Sohn daneben schläft.

Weiner ist Wiederholungstäter. 2011 verschickte er anzügliche Bilder an Twitter-Bekanntschaften, verlor dadurch sein Abgeordnetenmandat im Repräsentantenhaus. 2013 wurde er erneut des Sextings überführt und eliminierte sich selbst aus dem Bürgermeister-Rennen in New York.

Bei vielen US-Amerikanern ist der 51-Jährige schon längst unten durch. Nun hat sich der 51-Jährige mit einem noch schlimmeren Ausrutscher auch bei seiner Frau, die bislang trotz seiner Eskapaden zu ihm gehalten hat, ins Abseits manövriert. Sie werde sich von ihrem Mann trennen, sagte Abedin am Montag. Die Beraterin, die im Falle einer Präsidentschaft Clintons Stabschefin werden könnte, steht selbst unter Druck, weil ihr Name auch in  Clintons E-Mail-Affäre  immer wieder auftaucht.

Ekelhaftes Foto neben schlafendem Sohn

Wie die "New York Post" berichtete, unterhielt sich Weiner am 31. Juli mit einer geschiedenen Frau via Twitter-Direktnachrichten. "Jemand ist gerade in mein Bett geklettert", schrieb er und postete dann das erschütternde "Beweisfoto". Dieses zeigt ihn bauchfrei und in Unterhosen mit ausgebeulten Boxershorts am Bett sitzend, die Kamera visiert seinen Schritt an. Auf dem Foto ist sein neben ihm liegender, schlafender Sohn zu sehen.

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Die Bekannte, mit der er schon seit einem halben Jahr in Kontakt stand, schrieb zurück: "Du weißt schon, dass man deinen Weiner (Amerikanisch: Wiener Würstchen) auf dem Bild sehen kann???" Weiner war zunächst erleichtert: "Für eine halbe Sekunde dachte ich, ich hätte etwas gepostet". Doch das Foto kam trotzdem an die Öffentlichkeit.

Trump: "Sie wird ohne ihn ein besseres Leben haben"

Pikanterweise war die Bekanntschaft Trump-Anhängerin. Der Clinton-Gegenspieler nahm die Vorlage an und bezog zum Vorfall Stellung: "Huma hat eine sehr weise Entscheidung getroffen. Ich kenne Anthony Weiner gut und sie wird ohne ihn ein besseres Leben haben." Trump, der Weiner in der Vergangenheit als "Perversen" bezeichnet hatte, kritisierte Clinton dafür, Weiner "in die Nähe von geheimen Informationen" gelassen zu haben.

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