Wintersport

Shiffrin-Drama: "Hatte immer selben Albtraum"

Mikaela Shiffrin schied als große Favoritin in beiden Technik-Rennen bei Olympia früh aus, ließ dann ihren Emotionen freien Lauf.
Sebastian Klein
11.02.2022, 17:12

Tränen-Drama in Peking! US-Superstar Mikaela Shiffrin schied im Riesenslalom und Slalom jeweils früh aus, wurde ihrer Favoritenrolle bei den Olympischen Spielen nicht gerecht.

Danach brach sie in Tränen aus, saß minutenlang am Streckenrand, gab Interviews, in denen sie ihre gesamte Karriere in Frage stellte.

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Das kommt nicht überall gut an. "Heute"-Experte Marc Girardelli etwa ortet bei der Ski-Dominatorin Aufholbedarf. Sie müsse das Verlieren lernen, so der ehemalige Weltklasse-Rennläufer.

Am Freitag erzählte die 26-Jährige nun: "Ich hatte letzte Nacht einen Traum." So erklärt sie, warum sie in den Technikrennen nicht ihre üblichen Stärken ausspielen konnte: "Der Traum hat sich immer wiederholt. Ich bin aufgewacht, eingeschlafen und habe dasselbe noch einmal geträumt. Ich habe geträumt, dass ich das fünfte Tor verpasse - Überraschung", sagt Shiffrin mit sarkastischem Unterton.

Die Athletin steht bei den Winterspielen merkbar unter großem Druck. Dieser dürfte ihr zu schaffen machen.

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