Die US-Amerikanerin hat ein Mammut-Programm in Yanqing vor sich. Sie wird fix in Riesentorlauf, Slalom, Super-G und der Kombination antreten. Auch Starts in der Abfahrt und dem Parallelbewerb sind möglich. Der Auftakt erfolgt am frühen Montagmorgen im Riesentorlauf. Auf 100 Prozent Kunstschnee und einem besonderen Rennhang. "Der ist kurz", lachte die 26-Jährige. Der Riesentorlauf wird drehend gesteckt werden, trotzdem wird bereits über eine Laufzeit von unter 50 Sekunden spekuliert.
Allerdings geht der Blick der Skiläuferin mit sorgenvoller Miene in Richtung des Wetterberichts. Denn wie bereits die Herren-Trainings für die Abfahrt gezeigt haben, ist der Wind ein entscheidender Faktor. In den Speed-Bewerben wohl noch deutlicher als in den Technik-Disziplinen.
"Dass es hier windig ist, überrascht mich nicht. Das wusste ich schon. Normalerweise ist der Wind konstant, aber es gibt auch kleinere Tornados. Da geht man dann völlig verloren", meinte die US-Amerikanerin. Deshalb könne es auch überraschende Ergebnisse geben. "Das Glück wird eine große Rolle spielen. Das ist schon ärgerlich, weil es so wichtige Rennen sind. Aber letztlich kann man nur gut Ski fahren und hoffen, dass man Glück hat – oder zumindest kein Pech."
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