Shirin David (31) hat in einer Instagram-Fragerunde offengelegt, wie unzufrieden sie im Nachhinein mit ihrer Netflix-Dokumentation "Barbara - Becoming Shirin David" ist. Der Film wurde im März als persönliche Reise durch ihre Karriere angekündigt und begleitete die Sängerin während der Vorbereitung auf ihre "Schlau aber Blond"-Arenatour.
Die Rapperin versuchte sogar, den fertigen Film von Netflix zurückzukaufen. Sie wollte laut eigener Aussage "jeden Cent zurückzahlen", nur um die Doku zu stoppen. Eine Marketingchefin von Netflix habe den Vorschlag jedoch abgelehnt.
Als Begründung sei angeführt worden, dass ein Rückkauf dem Image des Streamingdienstes schaden würde, berichtet Raptastisch. Damit blieb David nichts anderes übrig, als die Doku so erscheinen zu lassen, wie sie von Regie und Marketing geschnitten wurde.
Rückblickend beschreibt sie den Produktionsprozess drastisch: "Es war wie Brainwash." Von stundenlangem Material sei am Ende vor allem das Leid einer angeblich überforderten Frau übrig geblieben. Gewünscht hätte sie sich stattdessen "mehr Tiefe, mehr Herkunft und weniger Geheule".
Das eigentliche Produktionsteam nimmt David ausdrücklich aus ihrer Kritik heraus - sie habe die Zusammenarbeit "sehr geliebt". Verantwortlich für ihren Unmut macht sie den Regisseur und das Netflix-Marketing, die am Ende über Geschichte und Schnitt entschieden hätten.
Einen Vergleich zieht David zu Helene Fischer, deren geplante Netflix-Doku 2024 nie erschien: Fischer sei "nur klüger als ich" gewesen. Trotz aller Kritik betont David, insgesamt dankbar für die Doku zu sein.