Shitstorm und Spott für Landbauer nach der Wahl

Die Landtagswahl in Niederösterreich ist geschlagen und die FPÖ konnte dabei stark zulegen. Um Spitzenkandidat Udo Landbauer tobt aber ein Shitstorm.

Deutlich zulegen, fast verdoppeln, konnte sich die FPÖ unter dem in einen Nazilieder-Skandal verwickelten Spitzenkandidaten Udo Landbauer. Mit 14,9 Prozent hat man das 2013er-Ergebnis von 8,21 Prozent unter Barbara Rosenkranz in etwa verdoppelt.Ein Erfolg, auch wenn mit weit mehr Stimmen und dem fallen der 20-Prozent-Marke spekuliert wurde.

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Mit der Wahl ist es allerdings für die FPÖ nicht getan, denn sie muss über die Zukunft Landbauers entscheiden, auf den in den vergangenen Tagen mehrere Rücktrittsforderungen einprasselten. Dazu kommt nun ein ausgewachsener Shitstorm. Auf landbauers Facebook-Seite wird er von Niederösterreichern massiv verspottet und angefeindet.

"Schande für Österreich"

Er sei eine "Schande für Österreich", ein "gutaussehender Rechtsextremer" und er habe das "Vertrauen der Wähler komplett verloren". Gleichzeitig mehren sich auch die Fragen auf der Facebook-Seite von FPÖ-Chef und Vizekanzkler Heinz-Christian Strache, warum man sich von Landbauer nicht distanziert habe.

Mit Landbauer an der Spitze wird es für die Freiheitlichen jedenfalls schwer, in Niederösterreich etwas zu bewegen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat jedenfalls eine Zusammenarbeit im der Person Landbauer im Vorfeld bereits ausgeschlossen. (red)

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