Wirtschaft

Shoppinghaus-Betreiber Richard Lugner: "Ich gebe auf!"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:37

Rund 25 Jahre lang kämpfte der ehemalige Baumeister, Lugner-City-Besitzer und Society-Opa Richard Lugner für die Sonntagsöffnung! Vor zwei Wochen ist er zum zweiten mal vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) mit seiner Beschwerde gescheitert und wirft das Handtuch, wie er am Montag im Gespräch mit "Heute" bestätigte.

Rund 25 Jahre lang kämpfte der ehemalige Baumeister, Lugner-City-Besitzer und Society-Opa Richard Lugner für die Sonntagsöffnung! Vor zwei Wochen ist er zum zweiten mal vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) mit seiner Beschwerde gescheitert und wirft das Handtuch, wie er am Montag im Gespräch mit "Heute" bestätigte.

Lugners bereits zweite Klage bezüglich unternehmerischer Freiheit, Gleichheitsgrundsatz sowie  Eigentumsgrundrecht wurde vom VfGH abgelehnt. Am 30. März hatte er das Urteil zugestellt bekommen.

Nun möchte er es endgültig bleiben lassen. Im Gespräch mit "Heute" bestätigte Lugner: "Ich gebe auf." Doch es wäre nicht Lugner, wenn er nicht doch noch weiterkämpfen wollte: Der Baumeister und Shoppingcity-Betreiber überlegt im gleichen Atemzug, ein Jahr verstreichen zu lassen, um es danach "vielleicht mit besseren und neuen Argumenten" noch einmal zu versuchen.

In den Rechtsstreit um die Sonntagsöffnung habe er schon "viel Geld und Energie hineingepulvert". Konkret kämpfte Richard Lugner seit der Eröffnung seiner Lugner City im Jahr 1990 intensiv um die Sonntagsöffnungszeit in seinem Shopping-Center. "Mörtel" fühlt sich gegenüber den Supermärkten an Bahnhöfen, Flughäfen und den rund 300 Tankstellen-Shops in Österreich benachteiligt. All diese dürfen Sonntags und an Feiertagen ja geöffnet haben. Lugner meint, dass dieses Privileg in der heutigen Zeit allen Shoppingcentern zuteil werden soll.

Bereits im Jahr 2012 blitzte Richard Lugner mit einer Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ab.

 

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