Patient (43) stirbt nach Haartransplantation

Der Wunsch nach vollem Haar kostete einen 43-Jährigen in Indien das Leben. Nach einem mehrstündigen Eingriff in einer Privatklinik starb er wohl an einem Schock.
Ein indischer Geschäftsmann wollte sich in einer Privatklinik in Mumbai Haare transplantieren lassen. Für den Eingriff bezahlte Shrawan Kumar Chaudhary knapp 6.400 Euro. Nach Aussagen des Arztes habe der Patient verlangt, dass ihm in einer Sitzung 9250 Haarwurzeln eingesetzt werden, wie "The Times of India" berichtet. Nach 3.700 seien jedoch Komplikationen aufgetreten.

Die Transplantation hatte am Donnerstagabend angefangen und habe mehrere Stunden bis in den Freitag hinein gedauert. Laut Experten seien Sitzungen, bei denen mehr als 3.000 Wurzeln auf einmal eingepflanzt werden, selten und unüblich.

Chaudhary habe anschließend zunächst über Nackenschmerzen, gegen die ihm Schmerztabletten verabreicht wurden, geklagt. Dann aber habe er Probleme beim Atmen bekommen.

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Der 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er. Es wird vermutet, er könnte einen anaphylaktischen Schock erlitten haben.

Seiner Familie soll er vom Eingriff vorab nichts erzählt haben. Ein Arzt der Vereinigung von Chirurgen, die Haartransplantationen durchführen, sagte gegenüber dem Newsportal, dass es Probleme mit Ärzten gebe, die für solche Eingriffe unqualifiziert seien. (dmo)

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