Shutdown: Trump tischt Gästen Fast Food auf

US-Präsident Donald Trump hat die Hamburger und Pizzas für ein College-Football-Team aus der eigenen Tasche bezahlt.

Pizza, Hamburger und Pommes anstelle feiner Häppchen: Wegen der Haushaltssperre – dem sogenannten "Shutdown" – hat US-Präsident Donald Trump ein College-Football-Team im Weißen Haus mit Fast Food bewirtet.

"Wir haben amerikanisches Fast Food bestellt und ich habe es bezahlt", sagte Trump am Montag, bevor er die Clemson Tigers in seinem Amtssitz in Washington empfing. "Es ist wegen des Shutdowns, wie Sie wissen."

"Wir haben amerikanisches Fast Food bestellt, ich habe es bezahlt"

"Wir haben Pizzen, wir haben 300 Hamburger, viele, viele Pommes Frites, all unser Lieblingsessen", sagte Trump, der selbst bekannterweise eine ausgesprochene Schwäche für Fast Food hat. "Ich denke, sie (die Football-Spieler, Anm.) werden das besser finden als alles, was wir ihnen hätten anbieten können."

Er gehe nicht davon aus, dass viele Essensreste übrig bleiben würden, witzelte der Präsident, bevor er die Sieger der letzten Hochschul-Football-Meisterschaft empfing.

Hamburger auf Silbertablet

Auf silbernen Tabletts wurden unter anderem Hamburger der Fast-Food-Ketten McDonald's und Wendy's serviert. Von Journalisten gefragt, ob er persönlich McDonald's oder Wendy's bevorzuge, sagte der Präsident: "Ich mag alles. Wenn es amerikanisch ist, mag ich es."

Von der seit mehr als drei Wochen andauernden Haushaltssperre – der längsten in der US-Geschichte – sind rund 800.000 Staatsbedienstete betroffen, darunter auch Mitarbeiter des Weißen Hauses. 480.000 Bedienstete müssen ohne Bezahlung weiter arbeiten, wenn ihre Arbeit als unverzichtbar gilt, die übrigen wurden in den Zwangsurlaub geschickt.

(hos)

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