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Sie flüchten vor Putins Raketen, landen im Hamas-Terror

Eine Familie steckt im Horror des Krieges fest. Erst flüchtete sie vor Bombenabwürfen in der Ukraine, nun versteckt sie sich vor Raketen der Hamas.
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12.10.2023, 08:57
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Ein ukrainischer Rabbiner hat herzzerreißende Fotos veröffentlicht, die im Abstand von 19 Monaten aufgenommen wurden und seine kleinen Enkelkinder zeigen, die sich vor russischen und Hamas-Angriffen verstecken. Er erklärte, die Kinder seien nach Israel geflohen, um den Raketen Wladimir Putins zu entgehen, die auf zivile Ziele in der Ukraine abgefeuert wurden, um dann in den andauernden Nahostkonflikt verwickelt zu werden, der am Samstag mit dem Angriff der Hamas weiter eskalierte.

Dieses Bild wurde in der Ukraine in der Region Kiew in den ersten Tagen des russischen Einmarsches in die Ukraine aufgenommen.
Screenshot

Moshe Azman, der Oberrabbiner der Ukraine, der die Bilder am Mittwoch veröffentlichte, sagte, die Bilder zeigten "gemeinsamen Schmerz und Kampf" in "zwei Ecken der Welt". 

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Entwarnung im Norden Israels

Nachdem der Norden Israels zeitweise in den Alarmzustand versetzt geworden ist, hat die Armee Entwarnung gegeben. Es seien keine unmittelbaren Bedrohungen mehr für israelisches Gebiet festgestellt worden, teilte Israels Militär am Mittwochabend mit. In weiten Teilen nahe der Demarkationslinie zum Nachbarland Libanon hatten zuvor die Sirenen geheult.

Die Streitkräfte hatten zunächst eine mutmaßliche "Infiltration aus dem Libanon in den israelischen Luftraum" gemeldet. Sie hatten die Menschen im Norden des Landes zudem angewiesen, bis auf weiteres in Schutzräumen zu bleiben. Der Verdacht auf eine Infiltration sei derzeit ausgeschlossen, hieß es später.

Israels Armee kämpft weiter gegen Terroristen

Nach dem Hamas-Angriff im israelischen Grenzgebiet kämpft Israels Armee Berichten zufolge weiter gegen Terroristen im Süden des Landes. In der Nähe des Kibbuz Zikim hätten israelische Soldaten drei Militante getötet, meldeten israelische Medien am Mittwoch.

Die Armee teilte mit, sie sei in den vergangenen Tagen in der Region auf mehrere Hamas-Terroristen gestoßen. In einem Fall im Kibbuz Beeri hätten die Terroristen israelische Armeeuniformen getragen und das Feuer gegen die Soldaten eröffnet. Diese hätten Panzergranaten auf die Terroristen gefeuert und diese getötet.

In einem anderen Kibbuz hätten Soldaten einen Terroristen in einem Luftschutzbunker "neutralisiert" und einen jungen Zivilisten gerettet.

Es habe sehr schwierige Kämpfe gegeben, vor allem mit Terroristen, die sich vor israelischen Soldaten verschanzten hätten. "Wir haben mehrere Verwundete und Tote zu beklagen", sagte ein General israelischen Medien. Demnach tötete die Armee allein in Beeri 108 Terroristen. In dem verwüsteten Kibbuz waren zuvor die Leichen von 100 Anwohnern gefunden worden. Dem General zufolge fanden die Soldaten erschossene Babys und auch erschossene Opfer, die mit Handschellen gefesselt waren.