Maurer Michael W. (30) betrog seine Frau mit seiner Ex-Freundin und war Stammkunde bei dubiosen Sex-Hotlines. Seine Gattin Jasmin (27) kam ihm auf die Schliche: Das war ihr Todesurteil. Für seine Tat muss W. 15 Jahre in Haft und 73.000 Euro zahlen.
Geknickt schlich Michael W. (30) Donnerstag in den Gerichtssaal in Feldkirch (Vlbg.). Die Anklage lautete auf Mord. Der wegen eines Sex-Delikts vorbestrafte Maurer gab zu, seine Ehefrau Jasmin (†27) im Juni 2011 getötet zu haben.
Der Grund: Die Friseurin hatte eine 500-Euro-Handyrechnung entdeckt und Michael als Stammkunden bei Sex-Hotlines enttarnt. Auch eine Affäre des Arbeiters mit seiner Ex-Freundin flog auf. Als Jasmin die Scheidung wollte, erstickte W. sie im Ehebett. Jasmin hatte keine Chance – sie starb qualvoll.
Nach der Tat legte sich der Vorarlberger zu seiner toten Frau ins Bett und rammte sich ein Messer in die Brust. Er überlebte knapp. Vor Gericht beschrieb er sich als "treu", seine Gattin sei "streitsüchtig". Das glaubten ihm die Geschworenen aber nicht. Sie sprachen ihn einstimmig schuldig: 15 Jahre Haft und 73.000 Euro Strafe lautet das nicht rechtskräftige Urteil.
Thomas Peterthalner