In der Asylproblematik gibt das Land NÖ Gas: Rund 100 Asylwerber werden in den nächsten Tagen in sieben Gemeinden untergebracht. Ab Montag ziehen 90 Flüchtlinge ins Stephansheim Horn ein. Scharfe Kritik hagelte es indes von Landeshauptmann Erwin Pröll.
In der gibt das Land NÖ Gas: Rund 100 Asylwerber werden in den nächsten Tagen in sieben Gemeinden untergebracht. Ab Montag ziehen 90 Flüchtlinge ins Stephansheim Horn ein. Scharfe Kritik hagelte es indes von Landeshauptmann Erwin Pröll.
Neue Unterkünfte: Diese Woche werden laut SP-Landesrat Maurice Androsch Quartiere in Hainburg (40 Flüchtlinge), Rabenstein (20), Litschau (15), Heidenreichstein (13), Breitensee (Gemeinde Gmünd, 12), Amstetten (6) und Stadt Gmünd (5) aufsperren. Folgen könnte bald Bad Erlach: Der Gemeinderat beschloss, 15 Asylwerber unterbringen zu wollen.
Aktuelle Situation: In der Arena Nova in Wr. Neustadt sind 250 Menschen untergebracht, in der Kaserne Klosterneuburg 230. Traiskirchen beherbergt laut Innenministerium derzeit 2.300, davon 480 in Zelten.
Kritik von Pröll
Scharfe Kritik an den Quoten kam indes von Landeshauptmann Erwin Pröll. Die Quoten seien kontraproduktiv und werden dazu führen, dass eine Region gegen eine andere ausgespielt werde, so Pröll. Auch die Gespräche selbst wurden kritisiert: "Ich muss ganz ehrlich sagen, eine derart oberflächliche Vorbereitung für ein Gespräch zu einem derartig gravierenden Thema habe ich noch selten vorher erlebt", so Pröll zu "orf.at".