Sieben-Stunden-Bergung nach Horror-Lkw-Unfall

Vollkommen zerstört wurde ein Lkw, der am Freitagnachmittag von der Straße im Bezirk Horn abkam und mehrere Bäume rammte. Das Führerhaus ähnelte mehr einem zusammengeknüllten Blechball als der Zugmaschine eines tonnenschweren Gefährts. Das Erstaunlichste: Der Fahrer konnte sich unverletzt retten. Die Feuerwehr brauchte sieben Stunden, um das Wrack von der Unfallstelle zu bergen.

Vollkommen zerstört wurde ein Lkw, der am Freitagnachmittag von der Straße im Bezirk Horn abkam und mehrere . Das Führerhaus ähnelte mehr einem zusammengeknüllten Blechball als der Zugmaschine eines tonnenschweren Gefährts. Das Erstaunlichste: Der Fahrer konnte sich unverletzt retten. Die Feuerwehr brauchte sieben Stunden, um das Wrack von der Unfallstelle zu bergen.

Am späten Nachmittag des Freitag war der Fahrer des tschechischen Sattelzugs in Niederösterreich zwischen Sigmundsherberg und Kattau unterwegs. Aus unbekannten Gründen kam er mit seinem Gefährt von der Straße ab, walzte einen Leitpflock platt und ratterte in den Wald am Straßenrand. So groß und schwer der Lkw und sein Hänger auch waren, gegen die Bäume waren sie chancenlose. Der Laster prallte mit seinem Führerhaus gegen drei Bäume. Die Stämme waren nachher beschädigt, die Zugmaschine jedoch sah aus als hätte ein Gigant sie zusammengeknüllt. Umso erstaunlicher ist, dass der Fahrer aus eigener Kraft und unverletzt aus dem komplett zerstörten Fahrzeug kam. 

Durch den Aufprall drehte sich das Führerhaus und blieb im spitzen Winkel zum Hänger verkeilt stehen. Beim Unfall wurde auch der Tank des Lkw beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Hollabrunn brauchte insgesamt sieben Stunden und unter anderem die Hilfe eines 50-Tonnen-Krans, um den Lkw wieder aus dem Wald zu bekommen. In dieser Zeit musste die Straße gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Schäden an der Umwelt entstanden keine. 

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