Sieben Verletzte bei Gas-Drama in Schrems

Bild: Kein Anbieter/Feuerwehr Schrems
Eine defekte Gastherme hätte am Donnerstagbend in Schrems beinahe eine Tragödie verursacht: Sieben Personen wurden verletzt.
Dramatische Szenen am Donnerstagabend in einem Mehrparteienhaus in Schrems im Bezirk Gmünd: Weil sie einen Notruf über eine bewusstlose Person erhalten hatten – ein 44-Jähriger hatte mit seiner Schwester geskyped und brach plötzlich zusammen – fuhr das Team des Roten Kreuzes Gmünd zu einer Wohnhausanlage in die Hamerlingstraße.

Plötzlich schlugen die Kohlenmonoxid-Warngeräte, die die Einsatzkräfte immer dabei haben, an. Der bewusstlose Schwerverletzte wurde schnellstmöglich aus dem Gebäude gebracht – dabei gefährdeten die Sanitäter auch ihr eigenes Leben.

Bewohner wurden evakuiert

"Parallel zur intensiven, notärztlichen Versorgung des bereits geretteten Schwerverletzten, galt es auch alle weiteren Bewohner des Hauses rasch zu evakuieren. Weiters wurden über die Leitstelle weitere Rettungsteams, die Feuerwehr und der diensthabende Einsatzleiter des Roten Kreuzes nachalarmiert", berichtet das Team.

CommentCreated with Sketch.1 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Sechs weitere Bewohner, darunter eine Familie mit Kind (9), mussten vor Ort versorgt und anschließend zur Kontrolle in die Spitäler nach Gmünd und Zwettl gebracht werden.

Die Feuerwehr rüstete sich indes mit schwerem Atemschutz aus und suchte das gesamte Haus nach weiteren verletzten Menschen ab.

Die Ursache für die stark erhöhte Gaskonzentration war dann rasch ausgemacht: Eine defekte Therme hatte das Drama verursacht.

Das Gebäude wurde von der Baubehörde gesperrt, die restlichen Bewohner mussten privat untergebracht werden.







Einsätze wie diese zeigen sehr deutlich, dass wir nur durch modernste und gut gewartete Ausrüstung, sowie einer fundierten Ausbildung mit laufender Fortbildung selbst bei Einsätzen gut geschützt sind und auch zusätzliche Gefahren für Patienten und weitere Personen abwehren können. Durch den Einsatz dieser Kohlenmonoxid-Warngeräte konnten die ersteintreffenden Rettungsteams eine große Zahl an Bewohnern eines ganzen Gebäudes retten und vor schweren Verletzungen bewahren.



Im Einsatz befanden sich

NEF Gmünd (55/099)

RTW Gmünd (55/001)

RTW Heidenreichstein (55/051)

RTW Weitra (55/603)

Dienstführer RK Gmünd (Einsatzleitung)

FF Schrems

Polizei

Baubehörde (nit)

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