Zähne weg – E-Tschick explodiert plötzlich in Mund

Ein Griff zu seiner E-Zigarette endete für Paul auf schreckliche Art und Weise. Er verlor sieben Zähne.
Ein Griff zu seiner E-Zigarette endete für Paul auf schreckliche Art und Weise. Er verlor sieben Zähne.KTD-Media
Eigentlich wollte Paul (39) seinen anstrengenden Arbeitstag in Ruhe ausklingen lassen – er griff zu seiner E-Zigarette. Ein schwerwiegender Fehler.

Denn einige Sekunden später kam es zu einem gewaltigen Knall – und plötzlich flogen drei Zähne aus dem Mund des Briten. Vier weitere wurden dermaßen beschädigt, dass sie absterben. Gegenüber "Teesside Live" sagte er: „Ich wollte einen Zug nehmen, aber da kam nichts. Das fand ich komisch. Also habe ich es noch einmal versucht – und dann ist die E-Zigarette einfach explodiert.“ Paul weiter: „Überall war so viel Blut und mein Mund war so zerfetzt, dass ich in dem Moment nicht wusste, ob mir das Loch bis ins Gehirn gesprengt wurde.“

Er drohte zu ersticken – Ärzte retten sein Leben

Der 39-Jährige hatte gerade das Werksgelände seines Arbeitgebers verlassen, Kollegen verständigten den Rettungsdienst. Paul kam in das nächstgelegene Krankenhaus. Doch seine Zunge war dermaßen angeschwollen, dass er zu ersticken drohte. Also wurde der Raucher in eine Spezialklinik in Middlesbrough gefahren, wo Ärzte ihm schließlich das Leben retten konnten.

Der Mund des Briten ist so stark beschädigt, dass insgesamt sieben Zähne durch Implantate ersetzt werden müssen.
Der Mund des Briten ist so stark beschädigt, dass insgesamt sieben Zähne durch Implantate ersetzt werden müssen.KTD-Media

Heute sagt er: „Von den drei ausgeschlagenen Zähnen hat ein Kollege zwei gefunden, sie wurden provisorisch wieder eingesetzt.“ Allerdings muss Paul insgesamt sieben Zähne durch Implantate ersetzen, weil die Wurzeln frei liegen und absterben werden. Die Kosten in Höhe von mehreren Tausend Pfund muss der Fabrikarbeiter tragen. Außerdem wurde seine Zunge schwer verletzt, bis heute hat er Probleme mit dem Schlucken.

Chinesischer Akku Schuld an Explosion

Zehn Jahre hat der Brite geraucht. Jetzt will er andere E-Zigaretten-Raucher warnen. Es gehe ihm nicht um Mitleid, sondern ihm „ist bewusst geworden, wie groß die gesamte Industrie heutzutage ist. Ich hatte das Gefühl, ich muss das erzählen.“ Er hätte die Schuld nicht ertragen können, wenn er andere Vaper nicht gewarnt hätte.

Laut dem Briten ist der Akku schuld an der Explosion. Diesen habe er im Internet von einem chinesischen Hersteller gekauft. Paul will sich jetzt einen Anwalt suchen und für die erlittenen Verletzungen entschädigen lassen.

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