Siebenjähriges Mädchen stürzt aus Sessellift

Ein Kind stürzte aus dem Sechser-Sessellift.
Ein Kind stürzte aus dem Sechser-Sessellift.Bild: Zoom-Tirol
Am Mittwoch ereignete sich im Skigebiet von Ellmau (Bezirk Kufstein) ein Liftsturz: Ein Kind fiel aus dem laufenden Sessellift in die Tiefe.

Aus bisher unbekannter Ursache ist ein siebenjähriges Urlaubermädchen aus Deutschland aus einer Höhe von mindestens sieben Metern aus dem Sessellift gefallen. Das Unglück ereignete sich beim "Ellmis 6er Sessellift". Das Kind erlitt eine Unterschenkelverletzung und wurde nach notärztlicher Erstversorgung durch das Flugrettungsteam von Heli 3 ins Krankenhaus Kufstein geflogen. Die Polizei ermittelt.

Lawinenereignis mit tödlichem Ausgang in Obergurgl

Bereits am 25. Dezember gegen 12 Uhr kam es im Rotmoostal, Ötztaler Alpen, im Gemeindegebiet von Obergurgl zu einem Lawinenunfall, bei dem eine 33-jährige deutsche Staatsbürgerin ums Leben gekommen ist. Die Snowboarderin fuhr gemeinsam mit ihrem Begleiter vom Skigebiet Obergurgl in den freien Skiraum, dabei löste sie ein rund 400 Meter breites Schneebrett aus, welches sie verschüttete. Die Frau konnte nur mehr tot geborgen werden, ihr Begleiter blieb unverletzt.



Lawinenereignis in Kals am Großglockner

Ebenfalls am 25. Dezember gegen 12 Uhr meldete ein 32-jähriger Österreicher via Notruf einen Lawinenabgang im Bereich der Glorerhütte im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner. Der Mann und seine Begleiterin, eine 36-jährige tschechische Staatsbürgerin, wurden teilverschüttet, konnten sich jedoch selbst befreien. Laut Anrufer hätten sich noch zwei weitere Tourengeher im dortigen Bereich aufgehalten.

Nach kurzer Suche konnten die beiden anderen Tourgengeher ausfindig gemacht wurden. Ein 37-jähriger österreichischer Staatsbürger sowie seine 38-jährige Begleiterin gaben an, dass sich bei der Einfahrt in einen Hang im Bereich "Weißer Knoten" ein Schneebrett löste und sich jedoch beide durch eine Fluchtfahrt zur Seite in Sicherheit bringen konnten. Keiner der vier Beteiligten wurde durch den Lawinenabgang verletzt.

Todesfall beim Skitourengehen in Pill

Am Mittwoch gegen 9:30 Uhr, brach ein 73-jähriger Österreicher mit seiner Lebensgefährtin vom Parkplatz an der Hochfügener Straße zu einer Schitour zum Sonntagsköpfl auf. Unmittelbar nach dem Start – 40 Meter oberhalb des Parkplatzes – rutschte der 73-Jährige bei einer Steilstufe mit den Fellen ab und kam zu Sturz.

Er blieb etwa drei Meter unterhalb der Spur liegen. Beim Versuch wieder aufzustehen, brach er plötzlich zusammen. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen durch mehrere vorbeikommende Tourengeher verstarb der Mann während des anschließenden Abtransportes mit dem Notarzthubschrauber. (rfi)

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