Einen Achtungserfolg konnten engagierte Naturschützer in Steinegg (Bezirk Horn) erringen: Nachdem eine Firma bei ihren Bohrungen naturbelassene Biotope mit gefährdeten Tierarten wie etwa dem Kammmolch trocken gelegt hatte, folgte nun ein geharnischtes Schreiben der Umweltanwaltschaft an die Bezirkshauptmannschaft.
Der Umweltskandal in Steinegg hat nun ein politisches Nachspiel. Wie Heute berichtet hatte, wurden im Zuge von Bohrungen für die Errichtung eines Steinbruchs wertvolle Biotope trocken gelegt. Dabei hatten die Grünen die Rolle der Bezirkshauptmannschaft kritisiert. Diese muss nun den nächsten Schlag einstecken: In einem geharnischten Brief hat die Umweltanwaltschaft die Bezirkshauptmannschaft aufgefordert, den früheren Zustand wiederherzustellen.
Ich bin froh, dass an diesem Fall endlich gezeigt wird, dass so etwas kein Kavaliersdelikt ist, erklärt dazu nun Madeleine Petrovic von den Grünen. Bezirkshauptmann Joannes Kranner: Ohne Gutachten sind das nur Tümpel.