Deutscher "Klassiker"

Sieg im Tor-Spektakel – Bayern schüttelt BVB ab

Ein echtes Tor-Spektakel im deutschen "Klassiker". Bayern München siegte gegen Verfolger Borussia Dortmund spät mit 3:2, schüttelte den BVB ab.
Sport Heute
28.02.2026, 20:29
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Dank Doppelpacker Harry Kane hat Bayern München den wütenden Angriff von Borussia Dortmund abgewehrt und den 35. Meistertitel weiter fest im Blick. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany gewann ein umkämpftes Spitzenspiel beim Tabellenzweiten mit 3:2 und baute ihren Vorsprung auf elf Punkte aus. Im Saisonendspurt haben die Bayern nun alle Trümpfe in der Hand, dem BVB droht hingegen nach dem Aus im DFB-Pokal und der Champions League eine weitere titellose Saison.

Nico Schlotterbeck (26.) hatte die Dortmunder vom ersten Heimsieg gegen die Bayern seit November 2018 träumen lassen. Doch München konterte durch Kane (54.) – dann verwandelte der Stürmer einen von Schlotterbeck verursachten Foulelfmeter (70.). Kane steht nun bei 30 Saisontoren nach 24 Spielen. Daniel Svensson (83.) glich sehenswert mit einem Volley nach Zuspiel von ÖFB-Star Marcel Sabitzer aus, dann konterte Joshua Kimmich (87.). Für die Dortmunder war es nach dem K.o in den Play-offs der Königsklasse unter der Woche bei Atalanta Bergamo ein weiterer herber Dämpfer.

Sabitzer stand bei den Schwarz-Gelben in der Startelf und spielte durch, aufseiten der Bayern kam Konrad Laimer (bis 90. Minute) als Linksverteidiger zum Einsatz.

BVB-Führung gegen die Bayern

Die Bayern, bei denen der verletzte Torhüter Manuel Neuer von Jonas Urbig ersetzt wurde, bestimmten die Anfangsphase. Michael Olise (16.) vergab eine erste gute Möglichkeit, dann leistete sich Schlotterbeck ein heftiges Foul gegen Josip Stanisic (20.), der Nationalspieler hatte Glück, dass es Schiedsrichter Sven Jablonski bei der Gelben Karte beließ. Als dann Joshua Kimmich (24.) BVB-Torhüter Gregor Kobel aus der Distanz prüfte, schien der Bayern-Führungstreffer nah zu sein.

Doch aus dem Nichts fiel das Tor auf der anderen Seite. Schlotterbeck traf nach einem Freistoß per Kopf. Der Treffer spielte dem BVB in die Karten, mit viel Einsatz und Härte in den Zweikämpfen nervten sie die Bayern. Maximilian Beier (34.) hätte das 2:0 nachlegen können.

Ist Marko Arnautovic der beste ÖFB-Stürmer?

Die Bayern hatten Mühe, in der sehr hitzigen Atmosphäre zog Dortmund das Spiel nun auf seine Seite. Jeden Ballgewinn oder erfolgreichen Zweikampf feierten die Fans lautstark. In dem wilden Hin und Her entglitt den Münchnern immer mehr die Kontrolle.

Mehr als ein weiterer Distanzschuss von Kimmich (45.) fiel den Bayern nicht ein. Noch vor der Pause musste der BVB verletzungsbedingt wechseln, für den starken Emre Can kam Pechvogel Ramy Bensebaini, der in Bergamo an allen vier Gegentreffern beteiligt gewesen war.

Kanne-Doppelpack und später Siegtreffer

Aber die Dortmunder Defensive wurde im zweiten Durchgang zunächst nicht geprüft, stattdessen drängte der BVB auf den zweiten Treffer. Doch wieder fiel das Tor auf der Gegenseite: Kane krönte eine starke Kombination über Kimmich und Serge Gnabry.

Die Bayern rissen nun wieder die Kontrolle an sich. Geduldig zogen sie ihr Kombinationsspiel auf, die Dortmunder, bei denen die Kräfte etwas schwanden, kamen nicht mehr so in die Zweikämpfe wie noch im ersten Durchgang. Nach einer Stunde brachte Kompany Jamal Musiala für Gnabry, um noch mehr Kreativität auf dem Platz zu haben.

Als Schlotterbeck Stanisic zu Fall brachte, verwandelte Kane den Elfmeter nervenstark. Dortmund bündelte nun nochmals alle Kräfte, Svensson traf per Volley nach Flanke von Marcel Sabitzer. Doch Kimmich hatte das letzte Wort.

Die 24. Runde der deutschen Bundesliga wird am Sonntag fortgesetzt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 28.02.2026, 20:37, 28.02.2026, 20:29
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