Niederösterreich

Siegerprojekt für neuen Park in St. Pölten steht fest

Lange wurde diskutiert und geplant, jetzt steht nach einem Wettbewerb fest, wie der neue Sturm 19 Park in der Landeshauptstadt aussehen soll. 
08.08.2021, 13:06

Bereits 2019 beschloss die Stadtregierung in St. Pölten wie berichtet, dass der ehemalige Sturm 19 Fußballplatz in einen neuen Park mit dem Namen "Sturm 19 Park" verwandelt werden soll. Jetzt steht nach einem langen Prozess fest, wie genau das neue Naherholungsgebiet aussehen wird. 

Projekt Seitenwechsel

Als Sieger des Planungswettbewerbs ging das Wiener Büro "DnD Landschaftsplanung" mit dem Projekt "Seitenwechsel" hervor. Das Konzept konnte die Wettbewerbsjury überzeugen. Zwei Hauptachsen gliedern künftig die Grundstruktur des Parks. Eine davon stellt die Nord-Süd verlaufenden Achse von der Doktor-Bilcik-Gasse zur Zehengruberstraße dar. An dieser Achse sollen der neue Gärtnereistützpunkt wie auch die bestehende Tribüne, die zu einem sozialen Treffpunkt umgebaut werden soll, liegen. Hinter der Tribüne liegt eine Pufferzone, die Rücksicht auf die Anrainer nehmen soll.

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Die andere Hauptachse verläuft von Ost nach West. Hier sollen Bewegung, Sport und Spiel stattfinden, auch das neue Parkcafé ist an dieser Stelle geplant. Die Pufferzone im Osten soll beschattete und besonnte Sitz- und Verweilmöglichkeiten bieten. "Zwei offene, in der Nutzung flexible, aufgeweitete Wiesenbereiche zonieren das Innere des Parks. Gerahmt werden sie durch locker situierte Baumgruppen, die unterschiedliche Nutzungsangebote für die Parkbesucher ermöglichen", heißt es in den Plänen weiter.

Offener Zeitrahmen

Mit dem Ergebnis des Gestaltungswettbewerbs wurde die erste Plangrundlage für die Entwicklung des Sturm 19 Parks geschaffen. Nun beginnt die nächste Phase, im Zuge dessen die Detailplanung gemeinsam mit dem Gewinnerbüro entwickelt und finalisiert wird. Auch für diesen Prozessabschnitt spielen die Inputs und das Feedback der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Geplant ist, im letzten Quartal 2021 die möglichen Anpassungen zur öffentlichen Diskussion zu stellen, welche in der Detailplanung Berücksichtigung finden.

Aufgrund der Corona-Pandemie und deren Einfluss auf die finanzielle Lage der Stadt will man aus aktueller Sicht noch keine Aussagen zu der Anzahl der Umsetzungsetappen sowie deren zeitliche Ausdehnung treffen. Ursprünglich hatte man eine Fertigstellung im Jahr 2024 anvisiert.