Wien

"siehe da" – Darum ziert ein weißes Rechteck die Mahü 

Ein weißes Rechteck auf der Wiener Mariahilfer Straße ist eines der neuesten Kunstwerke der Stadt. Es soll den Begriff "Eigentum" hinterfragen.
Heute Redaktion
04.06.2023, 17:34
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Die 30 Quadratmeter große, weiße Fläche befindet sich auf der Wiener Mariahilfer Straße 69 (auf Höhe der Erste Bank Filiale). Künstler Heimo Zobernig will damit eine neue Bedeutungsebene des Begriffs "Eigentum" finden.

Maximaler Kontrast zu visuellen Reizen

Durch die bemalte Fläche werde im "innerstädtischen Monopoly" ausnahmsweise ein Feld frei gelassen, heißt es im Pressetext von "Kunst im öffentlichen Raum" (KÖR). Durch das abstrakte und einfärbige Bodenbild gebe es einen maximalen Kontrast zu einem dicht von visuellen Reizen beladenen Umfeld.

Das weiße Rechteck wird die Mariahilfer Straße genau zwölf Monate lang zieren. Dann soll die Fläche wieder verschwinden und somit weder in privaten noch öffentlichen Besitz übergehen. 

Offizielle Eröffnung am 7. Juni

Offiziell eröffnet wird das ungewöhnliche Kunstwerk mit dem Titel "siehe da" am 7. Juni ab 17.30 auf der Mariahilfer Straße 69. Dabei sind neben dem Künstler und dem Bezirksvorsteher aus Mariahilf, Markus Rumelhart (SPÖ), auch die Geschäftsführer und die Kuratorische Leitung von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum Wien).

Interessierte Besucher können sich außerdem auf eine Eröffnungsperformance von Choreografin Masoumeh Jalalieh und Daniel Zimmermann. 

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