Siemens-Einsparungen treffen auch Österreich

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Das milliardenschwere Sparpaket von Siemens wird auch an Österreich nicht spurlos vorübergehen. Allein in der Industriesparte baut der deutsche Industrieriese rund 3.000 von 28.000 Arbeitsplätzen ab. Durch Einsparungen, Zusammenlegungen und Verlagerungen sollen auch in Österreich bis Jahresende 300 Stellen gestrichen werden, 200 davon im Energiebereich, berichtet der "Kurier" in seiner Samstagausgabe.

Das milliardenschwere Sparpaket von Siemens wird auch an Österreich nicht spurlos vorübergehen. Allein in der Industriesparte baut der deutsche Industrieriese rund 3.000 von 28.000 Arbeitsplätzen ab. Durch Einsparungen, Zusammenlegungen und Verlagerungen sollen auch in Österreich bis Jahresende 300 Stellen gestrichen werden, 200 davon im Energiebereich, berichtet der "Kurier" in seiner Samstagausgabe.

Durch den Bau von Kleinkraftwerken hofft man allerdings, noch Jobs retten zu können. "Wir beginnen erst nächste Woche mit Verhandlungen darüber, welche Abteilungen überhaupt betroffen sind", sagte Siemens-Zentralbetriebsratschef Friedrich Hagl.

Noch sei unklar, ob die vorgegebenen Zahlen nur Österreich oder auch die von Österreich aus betreuten Ost-Niederlassungen betreffen. "Bevor es einen Sozialplan gibt, werden wir alle anderen Möglichkeiten wie etwa Nicht-Nachbesetzung von Stellen oder Altersteilzeit ausschöpfen", so Hagl. Für den 25. April ist eine Betriebsversammlung geplant.

Insgesamt beschäftigt Siemens in Österreich 12.600 Mitarbeiter.

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