Sigi Maurers erste Reaktion auf den Killer-Bierwirt

Ein paar Monate später soll der Bierwirt eine Frau getötet haben: Hier sitzt er im Jänner 2021 im Gerichtssaal mit der Grünen Klubobfrau Sigi Maurer.
Ein paar Monate später soll der Bierwirt eine Frau getötet haben: Hier sitzt er im Jänner 2021 im Gerichtssaal mit der Grünen Klubobfrau Sigi Maurer.HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Noch im Jänner saß der Wiener Bierwirt im Gerichtssaal mit Grünen-Klubchefin Sigi Maurer. Diese meldet sich nach dem Frauenmord nun zu Wort.

Wie berichtet, kam es in der Brigittenau am Donnerstag gegen 20 Uhr zu einem Tötungsdelikt. Nachdem Anrainer Schüsse und Schreie gehört hatten, alarmierten sie sofort die Polizei. Die WEGA war binnen weniger Minuten vor Ort. Wie sich herausstellte, dürfte ein 42-jähriger Österreicher seiner Ex-Lebensgefährtin (35) in den Kopf und ins Bein geschossen haben. Die Frau starb im Krankenhaus.

Der mutmaßliche Täter, bei dem es sich "Heute"-Infos zufolge um den bekannten "Bierwirt" handelt, ließ sich von der WEGA widerstandslos festnehmen. Er hatte die Grüne Klubobfrau Sigi Maurer einst geklagt, weil sie angeblich von ihm verfasste sexistische Nachrichten öffentlich gemacht hatte.

Das sagt Maurer

Am Freitag meldet sich nun Maurer zur Tragödie zu Wort. "Jede getötete Frau ist eine zu viel. Jede verletzte Frau ist eine zu viel", so die Politikerin auf Twitter. "Dass es sich beim Täter offenbar um den Bierwirt handelt, schockiert mich persönlich, ist in der Sache aber unerheblich." Und weiter: "Wir kennen die Mechanismen hinter der Gewalt: Frauenverachtung, Unfähigkeit Konflikte gewaltfrei zu lösen, die Wahrnehmung, Männer wären Frauen übergeordnet. Wir haben die gesellschaftliche und politische Verantwortung, die gefährlichen Männlichkeitsbilder zu brechen. Von Beginn an."

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