Der Eigentümer der deutschen Warenhauskette Karstadt, Nicolas Berggruen, tritt die Mehrheit an den 28 Sporthäusern und den drei Premium-Kaufhäusern an die österreichische Signa-Gruppe rund um den Tiroler Investor Rene Benko ab.
Signa erhalte jeweils 75,1 Prozent an Karstadt Sports und den Luxuswarenhäusern KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München, teilte das Unternehmen Montagnachmittag mit. Im Gegenzug investiert Signa 300 Mio. Euro in die Modernisierung und Stärkung der Karstadt-Gruppe. Ein Kaufpreis werde nicht gezahlt.
Die Berggruen Holdings behält 24,9 Prozent an den genannten Unternehmen sowie 100 Prozent an den 83 herkömmlichen Karstadt-Warenhäusern.
Mit der Investitionssumme soll die Strategie "Karstadt 2015" fortgesetzt und vorangetrieben werden. Sie diene der Modernisierung der Standorte, um Karstadt langfristig abzusichern.
Mit der Übernahme gehöre Signa zu den führenden Unternehmen für innerstädtischen Einzelhandel in Top-Locations in Deutschland, so Christoph Stadlhuber von der Signa Holding GmbH.