Gewalt gegen Frauen

"Sind die tödlichsten Affen“ – Cesár Sampson rechnet ab

Cesár Sampson meldet sich mit einem eindringlichen Statement zu Gewalt gegen Frauen zu Wort.
Heute Entertainment
17.07.2026, 09:58
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Cesár Sampson reicht es! In einer Instagram-Story reagiert der Musiker auf Berichte über Gewalttaten von Männern und auf die Kommentare, die darunter regelmäßig aufkommen. Besonders die Behauptung, ohne Männer gäbe es keine Gewalt, hält er für viel zu einfach.

"Zu glauben, dass Gewalt verschwinden würde, wenn es keine Männer gäbe, ist dasselbe wie zu glauben, dass es keine Kopfballtore mehr gäbe, wenn man alle Spieler über 1,80 vom Feld verbannt", schreibt der Sänger. Für ihn liegt das Problem tiefer. Gewalt sei nicht bloß eine Frage des Geschlechts, sondern Teil einer menschlichen Natur, die es zu überwinden gelte.

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Seine Worte fallen drastisch aus. "Wir sind Affen. Wir sind die tödlichsten Affen, die es je gab." Die Vorstellung, die Menschheit habe ihre mörderischen Seiten bereits hinter sich gelassen, weist der Sänger entschieden zurück.

Sampson fordert stattdessen einen radikaleren Blick auf das Thema. "Keine Spezies hat mehr versucht, seiner mörderischen Natur zu entfliehen wie der Mensch", erklärt er. Genau darin liege für ihn aber auch die Chance, die gesellschaftliche Entwicklung müsse schneller vorangetrieben werden.

Zum Schluss richtet er einen klaren Appell an seine Follower. Statt sich mit vereinfachten Erzählungen zu beruhigen, müsse man die Ursachen ernsthaft angehen. "Aber nicht, indem wir uns Ammenmärchen erzählen darüber, warum die Dinge sind, wie sie sind", warnt er. Sonst verliere man erneut Jahre, "in denen wir uns im Kreis drehen".

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