Würden Sie sich von einem Menschen, den Sie noch nie gesehen haben, anfassen oder sogar küssen lassen? Diese Scheu haben die 28 Kandidaten – allesamt single und prinzipiell heiratswillig – bei "Liebe im Sinn" jedenfalls nicht. Denn das Format sieht sich nicht als Kuppelformat, sondern nennt sich selbst ein "Heiratsexperiment".
In unterschiedlichen Versuchsanordnungen verbringen die Singles Zeit miteinander und können sich beim Kennenlernen auf alle ihre Sinne konzentrieren. Nur die Augen bleiben dabei die ganze Zeit verbunden. Es kann geredet werden, getastet, gerochen und geschmeckt, also geküsst. Sobald ein Paar der Meinung ist, sich wirklich gefunden zu haben, fallen die Masken und es geht ab in einen gemeinsamen Urlaub.
"Liebe im Sinn", Montag, 20.15 Uhr, Sat. 1
Erst danach, im Finale der Staffel am 16. Mai, müssen die Paare entscheiden, ob sie auch wirklich heiraten werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kuppelshows im deutschen Privat-TV sind die Teilnehmer keine extremen Selbstdarsteller, was das Format auch überraschend untrashig macht.