Sintflutartiger Regen: 273 Einsätze nach Unwetter

Schlaflose Nacht für rund 1.400 Feuerwehrmitglieder in ganz Niederösterreich: Bereits Dienstagnachmittag zogen schwere Unwetter durch die Bezirke Neunkirchen, Wiener Neustadt, Baden und Mödling. Wenige Stunden später krachte es in St. Pölten, Melk und Amstetten. Zahlreiche Überflutungen und Murenabgänge waren die Folge.

Niederschläge mit bis zu 74 Litern Wasser pro Stunde prasselten in den Nachmittags- und Abendstunden in NÖ herab. Starkregen setzte vor allem Gärten und Keller bis zu einen Meter unter Wasser. In St. Valentin (Bezirk Amstetten) mussten drei Personen - darunter zwei Jugendliche – aus den Fluten gerettet werden. Sie steckten in einer Unterführung fest und konnten die Türen ihres Autos, aufgrund der von außen hereindrückenden Wassermassen, nicht mehr öffnen.

"Es ist brenzlig. Man glaubt, es geht sich aus durchzufahren, aber sobald das Wasser den Motor berührt, stirbt das Auto ab und man sitzt fest", so der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Franz Resperger zu "Ö3". 

Insgesamt wurden in den Stunden während der Unwetter 273 Einsätze registriert. Die Rettungskräfte arbeiteten bis in die frühen Morgenstunden. Auch für Mittwoch werden weitere Einsätze erwartet.
 

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