Sisis Tagebuch-Erlös geht an ukrainische Flüchtlinge

Sisi Museum in Wien: Auch heute ist sie noch eine Wohltäterin
Sisi Museum in Wien: Auch heute ist sie noch eine WohltäterinBild: zVg
Wie im Testament bestimmt, gehen die Erlöse des Tagebuchs von Kaiserin Elisabeth an Flüchtlinge in Not.
Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn war bekannt als eine Frau mit hohem gesellschaftspolitischem Bewusstsein. Auch das Thema der Flucht war ihr ein großes Anliegen. Ihr letzter Wille wirkt bis heute, denn in ihrem Testament hat sie verfügt, dass ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf ihres poetischen Tagebuchs, das im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erscheint, "politisch Verfolgten in der Habsburgermonarchie" zugutekommen soll.

UNHCR empfing Scheck von 15.000 Euro

Da sich UNHCR weltweit um Flüchtlinge und Vertriebene kümmert, wurde diese UNO-Flüchtlingsorganisation stellvertretend als Empfänger dieser Erlöse ausgewählt. Nun wurde der symbolische Scheck in Höhe von 15.000 Euro von Thomas Jentzsch, Geschäftsführer des ÖAW-Verlags, an Noel Calhoun, stellvertretende UNHCR-Leiterin in der Ukraine, im Wiener Sisi-Museum übergeben.

"Das Vermächtnis der Kaiserin lebt weiter. Wir freuen uns, dass wir durch diese zusätzlichen Mittel Flüchtlingen in der Ukraine helfen können, die Sprache zu lernen, beruflich Fuß zu fassen und ein selbstständiges Leben aufzubauen", sagt Noel Calhoun. Die 15.000 Euro entsprechen den Verkauf der fünften Auflage, von 2011 bis 2017. Aktuell liegt die 6. Auflage von Kaiserin Elisabeths „Das poetische Tagebuch" vor – das Buch ist im Verlag der ÖAW erhältlich und kostet 15,90 Euro.

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Scheckübergabe im Sisi Museum mit Thomas Jentzsch (Verlag der ÖAW) und Noel Calhoun (UNHCR Ukraine).
Scheckübergabe im Sisi Museum mit Thomas Jentzsch (Verlag der ÖAW) und Noel Calhoun (UNHCR Ukraine).


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