Sitz-Verbot auf Spanischer Treppe: 400 € Strafe droht

Strenge Regeln für Touristen in Rom: Besucher dürfen ab sofort nicht mehr auf der spanischen Treppe sitzen. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 400 Euro.
Gemütlich auf der Spanischen Treppe in Rom sitzen und la Dolce Vita bei Sonnenschein genießen - das könnte nun für Touristen teuer werden. Ab sofort gilt ein Sitz-Verbot auf den berühmten Marmorstufen im historischen Zentrum der italienischen Hauptstadt.

Polizisten haben Besucher, die sich hinsetzten, bereits am Dienstag mit Trillerpfeifen vertrieben. Bei mehrmaligen Verstößen drohen Strafen von bis zu 400 Euro.

Maßnahmen gegen Touristenansturm



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch weitere Verhaltensweisen wurden vom Stadtrat verboten, wie etwa das Baden in Brunnen oder das Spazierengehen ohne T-Shirt. Rom reagiert damit auf die Auswirkungen des Massentourismus.

Die Spanische Treppe, die zur Kirche Trinita dei Monti führt, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und zählt zu den berühmtesten Touristenattraktionen der italienischen Hauptstadt. 2016 wurde sie für 1,5 Millionen Euro renoviert. Die Stufen waren durch Luftverschmutzung, sowie Kaugummis, Kaffee- und Rotweinflecken in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch andere italienische Städten haben strengere Regeln eingeführt, um ihre Sehenswürdigkeiten zu schützen. In Venedig etwa mussten kürzlich zwei deutsche Touristen 950 Euro Strafe zahlen, weil sie an der berühmten Rialtobrücke Kaffee kochten. (red)

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