Sitzecke statt Brunnen für spielende Kinder

Gemeinderat Andreas Bors (FPÖ, l.) und Gemeinderat Jürgen Schneider (TOP) kritisieren den Standort der neuen Sitzgelegenheiten.
Gemeinderat Andreas Bors (FPÖ, l.) und Gemeinderat Jürgen Schneider (TOP) kritisieren den Standort der neuen Sitzgelegenheiten.privat
Beim Donaubrunnen in Tulln wurden Sitzgelegenheiten installiert. Kinder können nun nicht mehr im Wasser spielen, kritisieren die FP und die Liste TOP.

Im Alleingang habe Bürgermeister Peter Eisenschenk (VP) den Donaubrunnen auf der Donaulände in Tulln umbauen und Sitzmöglichkeiten aufstellen lassen, kritisieren die Bürgerliste TOP und die FPÖ.

"Kinder können dort nicht mehr spielen"

„Dass der Donaubrunnen nun nicht mehr aufgedreht werden kann und die Kinder dort nicht mehr im Wasser spielen können, kommt einem Schildbürgerstreich gleich. Eisenschenk soll seine Schnapsidee wieder rückgängig machen und die Sitzmöglichkeiten an einem anderen Platz an der Donaulände aufstellen“, so die Gemeinderäte Jürgen Schneider (TOP) und Andreas Bors (FP).

"Ein echter Sommerhit"

Die Idee des Bürgermeisters, an der Donaulände Garnituren zum Chillen aufzustellen, sei im Vorjahr ein echter Sommerhit gewesen, entgegnet wiederum Stadtrat Peter Höckner, Fraktionsobmann der Tullner Volkspartei: "Heuer werden jedoch die Tribünen wieder aufgestellt, da zum einen das Donaubühnenprogramm des Vorjahres nachgeholt wird und zusätzlich die Kabarettveranstaltungen statt im Danubium auf der Donaubühne stattfinden. Auf Wunsch des Bürgermeisters wurden daher alternative Standorte für die Garnituren, wie im Vorjahr mit Donaublick und Gastronähe, gesucht."

Mehr rutschig als attraktiv?

Einzig der Bereich rund um die sogenannten Hirtenspieße, "die insbesondere im Vergleich mit dem Wasserspiel am Hauptplatz mehr gefährlich rutschig als attraktiv sind, kann mit dem vorjährigen Standort mithalten", so Höckner weiter.

"Pumpen nehmen keinen Schaden"

Mitarbeiter des Bauhofes hätten "daher in Eigenregie eine schöne Holzkonstruktion entworfen, auf denen die Garnituren nun stehen. Die Pumpen der Brunnen nehmen keinen Schaden, diese werden ausgebaut, gelagert und können jederzeit wieder in Betrieb genommen werden".

"Andere Standorte möglich"

Sitzgelegenheiten wären an mindestens zwei oder drei anderen Standorten sehr wohl möglich gewesen, so Andreas Bors, der auch auf die Homepage der Gemeinde verweist, wo es zum Donaubrunnen an der Donaulände in einem Absatz heißt: "Im Sommer lieben es kleine und große Kinder, zwischen den Steinsäulen im Wasser zu spielen."

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