Skandal bei Heer: Illegale Feier mit vulgären Videos

Eine illegale Party beim Budnesheer löst einen Skandal aus.
Eine illegale Party beim Budnesheer löst einen Skandal aus.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com / Symbolbild
Das Bundesministerium für Landesverteidigung macht einen Skandal beim Heer öffentlich. Eine illegale Feier lief wohl komplett aus dem Ruder.

Laut dem Verteidigungsministerium ist eine eigentlich untersagte Veranstaltung von Bundesheer-Soldaten in der Kaserne Güssing eskaliert. 35 Kaderanwärter aus ganz Österreich hätten am 26. Jänner bei einer nicht genehmigten Abschlussfeier in der Kaserne "sowohl die Corona-Bestimmungen verletzt als auch vulgäre Handlungen gesetzt", heißt es aus dem Ministerium.

Teile der Feier wurden demnach in zumindest drei Videos festgehalten. Gegen alle Beteiligten wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, vier Chargen wurden dienstenthoben, so das Ministerium in einer ersten Reaktion. Zu den Details der "vulgären Handlungen" hält sich das Ministerium bedeckt.

35 Soldaten feierten illegale Party

93 Soldaten, zum großen Teil Gefreite aus allen Bundesländern, nehmen seit September beim Jägerbataillon 19 in der Kaserne Güssing an der Kaderanwärterausbildung 1 teil. "Diese Ausbildung ist der Schritt zu einer Laufbahn als Berufssoldat und ist diese Woche zu Ende gegangen", so das Ministerium zum Hintergrund der Feier.

Eine Abschlussfeier der Soldaten wurde wegen der Corona-Pandemie aber untersagt. "35 Soldaten haben sich über das ausdrückliche Verbot hinweggesetzt", so das Ministerium.

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